Warnung: Vorsicht beim Hochwasser-Paddeln!
Aktuell steigen durch Schneeschmelze und Regen bedingt die Wasserstände auf allen Bächen und Flüssen. Auch die Leine ist davon betroffen. Für alle, die sich auf das Abenteuer einlassen möchten, bei diesen Wasserständen paddeln zu gehen: Es herrscht Lebensgefahr! Gerade heute morgen habe ich erfahren, dass auf einem kleinen Fluss, den ich selbst neulich auch erst gefahren bin, ein Kanut ertrunken ist. Diese Meldung machte mich sehr betroffen, obwohl ich den Paddler nicht kannte.
Doch auch auf vermeintlich bekannten Gewässern wie der Leine kommt man bei diesen Wasserständen schnell in gefährliche Situationen. Was genau sind die Gefahren? Read the full article »
Fotos der Soca-Fahrt
Eine Woche vor Pfingsten machten sich Thomas, René und Mike auf nach Slowenien. Auf der Soca bei Bovec sollte gepaddelt werden, und das Gebiet ist ebenfalls toll zum Downhill-Radfahren geeignet. Die Vorberichterstattung dazu findet Ihr unter diesem Link.
Das Wetter war sowohl für die Paddler als auch für die Biker optimal. Die Sonne schien bei 23 °C. Zwei Wochen zuvor hatten Regenfälle und Schmelzwasser ordentlich Wasser auf die wilde Soca gebracht.
Jeden Tag standen für die drei Hannoveraner mindestens zwei Touren an. Die Obere Soca mit dem Bunkerschwall und dem Felssturz wurde gepaddelt, wobei die dritte Klamm umtragen wurde, sowie der unteren Teil bis Srprenica 2 und abschließend immer wieder die traumhafte Koritnica. Dazu hatte die kleine Truppe Dank des in Bovec stattfindenden Testivals die Möglichkeit, die Strecken auch mal mit unterschiedlichen Booten zu fahren. “Spielbootfahren auf WW3 braucht eine wirkliche Eingewöhnungsphase”, resümiert Wanderwart René Wermke.
Ein weiteres Highlight der Fahrt war der Bikepark Karnin wo die Paddler selbst zum Filmen und Foto-Schießen einen Helm getragen haben. “Das”, so der stellvertretende Vorsitzende des PKN, Thomas Karuseit, “ist echt nur was für Durchgeknallte – aber ein absolut tolles Erlebnis!”
Renés Videoaufnahmen der Soca-Tour werden derzeit in YouTube-Videos verarbeitet, die es dann hier zu sehen geben wird. Außerdem will René einen gemütlichen Abend im PKN-Vereinsheim durchführen, an dem er die Bilder und Filme der Fahrt zeigen will. Ein Termin dazu wird in Kürze bekanntgegeben. Einige Bilder finden sich bereits auf unserer Flickr-Seite.
Zweimal Bronze beim Wesermarathon
Rund 1.500 Teilnehmer waren für den 40. ICF-Wesermarathon des KC Hameln in diesem Jahr an den Start gegangen, darunter auch Madita und René vom Paddelklub Niedersachsen. Um das Ziel – die Bronzemedaille – zu erreichen, ging es um 7 Uhr morgens in Hannoversch-Münden los in Richtung Beverungen. Gemäß der frühen Morgenstunden war es anfangs recht kalt, doch gute Kleidung und die Spannung des Marathons halfen dagegen.
“Wir hatten zunächst ein mulmiges Gefühl im Bauch”, sagt Madita. “55 Kilometer am Stück – ist das nicht vielleicht ein bisschen zu viel? So legten wir also relativ langsam, mit großem Respekt vor der Distanz, aber mit gleichmäßigen Schlägen los.” Eins wurde den beiden PKN-Kanuten sehr schnell bewusst: “Du kannst nicht mit allen mithalten”, stellt René fest. “In regelmäßigen Abständen überholten uns Zweier-Kajaks, Rennboote, Ruderboote in allen Farben und Formen, und natürlich auch viele erfahrenere Einer-Kajaks.”
Einen Kilometer nach dem anderen legte das Paar zurück. “Nach dem Bergfest mit einer halbstündigen Pause ging es uns richtig gut”, finden beide. “Wir hatten die Hälfte hinter uns, das anfänglich leichte Ziehen in der Schulter und andere Kleinigkeiten waren weggepaddelt und wir waren uns sicher, es zu schaffen. Von nun an konnten wir den Marathon und die wunderbare Umgebung des Weserberglands wirklich genießen.”
In Beverungen endete der Marathon mit den erhofften Bronzemedaillen. Madita ist glücklich: “Es war ein tolles Gefühl, dort in Beverungen am Zielort einzulaufen! Wir hatten es geschafft und die Medaille, die um unseren Hals hing, war der Beweis dafür. So lagen wir noch eine ganze Weile am Ufer und sahen vielen unserer Gefährten dabei zu, wie auch sie einliefen und die Hände in die Luft streckten.” René ergänzt: “Der Wesermarathon ist eine tolle Veranstaltung, die wir im nächsten Jahr bestimmt wieder mitmachen. Vielleicht sogar, um Silber zu erreichen, wer weiß?”
Wildwassertour auf der Soca
Die Soca ist ein Wildbach in Slowenien. Nicht weit von seinem Lauf entfernt ist die Landesgrenze zu Italien. Zentrum des dortigen Wildwassersports ist die kleine Stadt Bovec. Vom 17. bis 24. Mai werden PKN-Wanderwart René und der zweite Vorsotzende Thomas nach Bovec reisen, um ein paar Tage mit Wildwasser-Paddeln und Downhill-Radfahren zu verbringen. Untergebracht ist die kleine Reisegruppe im Holiday House Glijun, einem Hotel, das direkt am Nebenfluss Glijun liegt.
Zur gleichen Zeit findet das Soca-Testival statt. Hier kann man nach Herzenslust nahezu jedes Wildwasserboot testpaddeln und tiefschürfende Gespräche mit professionellen Wildwasser-Kanuten führen. Auch ist es möglich, Kurse zu belegen.
Doch nicht nur paddeln lässt sich auf der Soca – jede andere Art von Outdoor-Aktivität lässt sich in der wunderschönen Gegend um Bovec ebenfalls ausüben.
Wer Interesse daran hat, mit René und Thomas zur Soca zu reisen, der kann sich unter diesem Link weitere Informationen holen. Bis zu drei weitere Kanuten können sich ihnen noch anschließen.





